Nur 80 Kilometer östlich von Miami gelegen sind Nord- und Süd-Bimini die beiden größten Inseln des Bimini-Archipels, das sich auf 45 Kilometern mitten im Golfstrom erstreckt. Die Inselkette ist als bedeutendstes Edelfisch-Revier der Bahamas bekannt und ist mit der Tiefsee-Seite gen Westen ausgerichtet, wo das Meer reich an tropischen Fischen wie Wahoo, Marlin und Schwertfischen ist.
Aufgrund des fabelhaften Fischreichtums und den besonderen Gewässern ist es kein Wunder, dass über die Jahre Persönlichkeiten wie Ernest Hemingway, Howard Hughes, Richard Nixon und Adam Clayton Powell Jr. von Bimini magisch angezogen wurden, um das Erfolgserlebnis eines großen Fangs auszukosten. Tatsächlich war es auf Bimini als Ernest Hemingway zwischen dem Angeln, Trinken und Zanken bei seinem Aufenthalt im Hotel "Compleat Angler" Mitte der 30er Jahre die Romane "Inseln im Strom" und "Haben und Nichthaben" geschrieben hat.
Es ist natürlich keine Überraschung, dass Bimini zusätzlich zum hervorragenden Angelangebot auch sagenhafte Tauchmöglichkeiten zu bieten hat. So liegt vor der Küste von Süd-Bimini das eindrucksvolle Schiff Sapona am Meeresgrund, das von Henry Ford während des ersten Weltkriegs gebaut wurde. Ein weiterer sehenswerter Tauch-Spot ist Piquet Rock, ein großes Wrack eines spanischen Shiffs voll mit Felsen und Kanonenkugeln. Und der Unterwasserort, den natürlich kein Taucher missen möchte, ist die sagenumwobene verlorene Stadt von Atlantis im seichten Wasser kurz vor der Küste von Bimini.


















